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Aktuelle Informationen zu Corona

Der Nahverkehr in NRW fährt seit Mai wieder nach Regelfahrplan. Um weiterhin die Infektionsgefahr so gering wie möglich zu halten, gilt verpflichtend, in Bussen und Bahnen sowie an Bahnsteigen, Haltestellen und in Bahnhöfen eine Mund-Nase-Bedeckung zu tragen. Bei einem Verstoß wird seit dem 12.8. ein Bußgeld in Höhe von 150 Euro erhoben. Außerdem werden alle Fahrgäste darum gebeten, die Hygieneregeln zu beachten und so gut es geht den Mindestabstand einzuhalten. Es wird zudem empfohlen, die Corona-Warn-App der Bundesregierung zu nutzen. Weitere Informationen zum Verhalten im Nahverkehr haben wir hier für Sie zusammengestellt.

Maßnahmen im Nahverkehr

Was die Verkehrsunternehmen tun:

  • Vordereinstieg in Bussen: Bei den meisten Verkehrsunternehmen ist der Vordereinstieg und somit auch der Ticketkauf im Bus wieder möglich. Fahrgäste und Busfahrer werden durch eine Plexiglasscheibe getrennt, um die Ansteckungsgefahr zu reduzieren.
  • Automatisches Öffnen der Türen: Sofern technisch möglich, öffnen die Fahrer an jeder Haltestelle die Türen des Fahrzeugs. Dadurch ist eine Berührung des Türöffners nicht mehr notwendig und der Innenraum der Fahrzeuge wird an den Endhaltestellen gelüftet.
  • Erhöhte Reinigungsintervalle: Die tägliche Reinigung der Fahrzeuge wird ausgeweitet, teilweise kommen zusätzlich antivirale und antibakterielle Desinfektionen zum Einsatz.
  • Service im Kundencenter: Die meisten Unternehmen haben ihre Kundencenter und Verkaufsstellen unter Beachtung der Abstands- und Hygieneregeln wieder geöffnet. Teilweise gibt es noch geänderte Öffnungszeiten, mehr dazu erfahren Sie auf den Webseiten der jeweiligen Verkehrsunternehmen.

Was die Fahrgäste tun können:

  • Mund-Nase-Bedeckung tragen, auch schon in den Bahnhöfen sowie an Bahnsteigen und Haltestellen
  • Abstand halten
  • Hygieneregeln beachten
  • Bei Fieber, Husten und Atembeschwerden zu Hause bleiben und telefonisch medizinische Hilfe suchen

Hygiene im Nahverkehr

Die 7 wichtigsten Hygieneregeln

Im Alltag begegnen wir einer Vielzahl von Erregern wie Viren und Bakterien. Einfache Hygienemaßnahmen tragen dazu bei, sich und andere vor ansteckenden Infektionskrankheiten zu schützen – nicht nur im Zeitalter von Corona.

 

Mund-Nase-Bedeckung tragen

  • verpflichtend seit 27.04.: Mund-Nase-Bedeckung in Bus und Bahn sowie in Bahnhöfen, an Haltestellen und an den Bahnsteigen tragen
  • zulässig sind Alltagsmasken oder Schals und Tücher
  • bei Verstoß: Bußgeld in Höhe von 150 Euro (seit 12.8.)
  • Mindestabstand auch mit Maske einhalten

 

Schematische Darstellung einer Person, die sich die Hände wäscht.

 

Regelmäßig Hände waschen

  • wenn Sie nach Hause kommen
  • vor und während der Zubereitung von Speisen
  • vor den Mahlzeiten
  • nach dem Besuch der Toilette
  • nach dem Naseputzen, Husten oder Niesen
  • vor und nach dem Kontakt mit Erkrankten
  • nach dem Kontakt mit Tieren

 

Schematische Darstellung einer Person, die einem Kind Desinfektionsmittel auf die Hände sprüht.

 

Hände gründlich waschen

  • Hände unter fließendes Wasser halten
  • Hände von allen Seiten mit Seife einreiben
  • dabei 20 bis 30 Sekunden Zeit lassen
  • Hände unter fließendem Wasser abwaschen
  • mit einem sauberen Tuch trocknen

 

Schematische Darstellung einer Person, die sich ins Gesicht fasst.

 

Hände aus dem Gesicht fernhalten

  • möglichst nicht mit ungewaschenen Händen Mund, Augen oder Nase berühren

 

Schematische Darstellung einer Person, die in ihre Armbeuge hustet.

 

Richtig husten und niesen

  • am besten in ein Taschentuch husten und niesen oder die Armbeuge vor Mund und Nase halten
  • dabei Abstand von anderen Personen halten und sich wegdrehen

 

Schematische Darstellung einer Person, die neben einer Person steht und niest.

 

Im Krankheitsfall Abstand halten

  • Erkrankungen zu Hause auskurieren
  •  auf enge Körperkontakte verzichten
  • bei hohem Ansteckungsrisiko für andere wenn möglich in einem separaten Raum aufhalten oder eine getrennte Toilette benutzen
  • persönliche Gegenstände wie Handtücher oder Trinkgläser nicht gemeinsam verwenden

 

Schematische Darstellung einer Person, die ein Pflaster auf dem Arm hat.

 

Wunden schützen

  • Verletzungen und Wunden mit einem Pflaster oder Verband abdecken

 

Die Corona-Warn-App in Bus und Bahn nutzen

Fragen und Antworten zum Coronavirus im NRW-Nahverkehr

Der Nahverkehr in NRW verkehrt seit Mai wieder nach Regelfahrplan, sodass alle Fahrgäste Bus und Bahn nutzen können. Dabei ist das Tragen einer Mund-Nase-Bedeckung verpflichtend, außerdem gelten auch im Nahverkehr die Abstands- und Hygieneregeln.

Die Pflicht zur Mund-Nasen-Bedeckung im NRW-Nahverkehr gilt seit dem 27. April. Zulässig sind sogenannte Alltagsmasken oder auch Schals bzw. Tücher. Bereits beim ersten Verstoß gegen die Maskenpflicht wird seit dem 12.8. ohne vorherige Ermahnung ein Bußgeld in Höhe von 150 Euro erhoben. Außerdem werden Fahrgäste gebeten, sofern dies möglich ist, in Bussen und Bahnen sowie an den Haltestellen den Mindestabstand einzuhalten.

Wer keine textile (Alltags-) Maske, Tuch oder Schal vor Mund und Nase trägt, riskiert ein Bußgeld. Ein Visier gilt nicht als Maske.

Die Erhebung erfolgt durch die Ordnungsämter, die Bundespolizei unterstützt im Bedarfsfall durch die Aufnahme der Ordnungswidrigkeit und übermittelt die nötigen Informationen an die Behörden. Fällt einem Zugbegleiter eines Eisenbahnunternehmens ein Verstoß auf, so spricht er die Person darauf an. Sofern die betroffene Person nicht freiwillig die notwendigen Angaben zur Identitätsfeststellung macht, oder die Situation im Zug eine Identitätsfeststellung nicht zulässt, wird die Bundespolizei und/oder das Ordnungsamt hinzugezogen. Die betroffene Person wird im Anschluss per Post kontaktiert.

 

Ordnungswidrigkeiten nach der CoronaSchVO können nur in Nordrhein-Westfalen geahndet werden. Dabei kommt es weder auf den Start- noch auf den Zielort an. Maßgeblich ist, wo der Verstoß festgestellt wird.

Die kostenlose Corona-Warn-App misst mittels Bluetooth-Übertragung den Abstand zu anderen Smartphones und speichert diese Daten anonymisiert auf dem Handy, wenn diese auch die App installiert haben. Wird nun ein Nutzer positiv auf Covid-19 getestet, kann er das Ergebnis über die App teilen. Dadurch werden alle Kontaktpersonen informiert und können sich auch ohne Symptome testen lassen. Die Corona-Warn-App soll so dabei helfen, Kontakte von Infizierten schneller nachzuvollziehen, um frühzeitig Infektionsketten zu durchbrechen. Dies ist besonders dort hilfreich, wo verhältnismäßig viele Menschen in einem geschlossenen Raum aufeinandertreffen – also auch in Bus und Bahn. Die Verkehrsunternehmen haben deshalb eine klare Empfehlung an Fahrgäste ausgesprochen, die App zu nutzen. Es werden keine Geodaten gespeichert. Es werden nur Daten an einen zentralen Server gesendet, wenn eine Covid-19-Infektion gemeldet wird. Weitere Infos gibt es auf der Seite der Bundesregierung.

Inzwischen ist in den meisten Bussen der Ticketkauf beim Fahrer wieder möglich, auch Automaten stehen zum Kauf bereit. Dennoch empfehlen wir, Fahrscheine online oder via App zu erwerben, um die Möglichkeiten einer Ansteckung zu reduzieren.

Es gelten die bestehenden Regelungen für Umtausch und Erstattung im NRW-Tarif. Zusätzliche Kulanzregelungen, die anlässlich der Corona-Epidemie eingeführt wurden, sind Ende Juni ausgelaufen.

Bitte sprechen Sie Ihren Arbeitgeber an oder nehmen Sie direkt Kontakt mit dem Verkehrsunternehmen auf, bei dem Sie Ihr Jobticket gekauft haben. Dort werden Sie darüber informiert, welche Vorgehensweise in Ihrem individuellen Fall richtig ist und welche Kulanzregelungen für Sie gelten.

Bei einem von Behörden festgestellten Corona-Verdacht wird die betroffene Person dem Rettungsdienst übergeben, die Polizei informiert, der betroffene Zugteil gesperrt und nach der Fahrt professionell gereinigt und desinfiziert. Seit dem 17. April besteht keine Meldepflicht mehr bei der Bundespolizei für Corona-Verdachtsfälle im Zug, auch die „Aussteigerkarte Schienenverkehr“ wird nicht mehr ausgegeben.

Ja. Informieren Sie bitte das für Sie zuständige Gesundheitsamt darüber, mit welchen Linien Sie wann gefahren sind.

Laut Anweisung der Bundespolizei sind Verdachtsfälle vom Zugpersonal an die Bundespolizei zu melden. Hier bestehen enge und eingespielte Kommunikationsprozesse von den Mitarbeitern über die Leitstellen der Bahnen zu den zuständigen Stellen. Die Bundespolizei entscheidet über die nächsten Schritte wie Stopp des Zuges, Übergabe der betroffenen Person an den Rettungsdienst, Aufnahme der Personalien von Mitreisenden im Umfeld der betroffenen Person. Die Bundespolizei leitet diese Schritte ein und setzt sie um.

Die Pandemieplanungen der Verkehrsunternehmen bestehen bereits seit 2009 und werden derzeit laufend an die Vorgaben von Bund und Ländern sowie an die Vorsorgeempfehlungen des Robert Koch-Instituts angepasst. Sie sehen umfassende Maßnahmen zum Schutz von Fahrgästen und Mitarbeitern vor. Hierzu zählen Vorsorgemaßnahmen, die im Wesentlichen den allgemeinen Empfehlungen des Robert Koch-Instituts folgen, aber auch differenzierte Maßnahmen zum Schutz der Mitarbeiter, die für die Aufrechterhaltung des Betriebs wichtig sind. Maßnahmen zum Schutz der Fahrgäste bei behördlich festgestellten Infektions-Verdachtsfällen sind unter "Was passiert bei einem Corona-Verdachtsfall im Zug?" beschrieben.

Entscheidungen über die Einschränkung des Nahverkehrs liegen bei den zuständigen Krisenstäben auf kommunaler, Kreis-, Länder- oder Bundesebene, in denen die für die öffentliche Sicherheit und Gesundheit verantwortlichen Institutionen (Politik, Polizei, Feuerwehr etc.) vertreten sind.

Ja, auch hier hat der Fahrgast die Möglichkeit, die Mobilitätsgarantie NRW in Anspruch zu nehmen. Sie gilt bei einer Abfahrtsverspätung ab 20 Minuten an der Abfahrtshaltestelle. Dabei wird die Abfahrt durch den aktuell gültigen Fahrplan definiert, d.h. bei Baustellen und anderen geplanten Maßnahmen gilt die Abfahrtszeit des Ersatz- bzw. Baustellenfahrplans. Nähere Infos dazu gibt es hier.

Aktuelle Meldungen der Verkehrsverbünde und -unternehmen

Informationen und Meldungen zur Nahverkehrssituation in Ihrer Region erhalten Sie bei den Verbünden und Verkehrsunternehmen:

Kontaktmöglichkeiten für Fahrgäste

  • NRW-Nahverkehr: Schlaue Nummer 01806 50 40 30 (max. 60 Cent pro Anruf via Mobilfunk / 20 Cent pro Anruf aus dem deutschen Festnetz)
  • Abellio: kostenlose Hotline 0800 223 5546
  • Deutsche Bahn: kostenlose Hotline 0800 5 14 15 14 / Online
  • Eurobahn: kostenfreie Hotline 00800 387 622 46