Haus Kemnade, Hattingen

Gezeigt wird die Musikinstrumentensammlung Grumbt

Haus Kemnade, Hattingen
Foto: Stadt Bochum Kommunikationsservice

Haus Kemnade wurde im Laufe des 17. Jahrhunderts auf den Ruinen des im Jahre 1589 abgebrannten ersten Hauses im Stil der Renaissance errichtet. Um 1780 wurde das Haus mit dem Gutshof, der Mauerbegrenzung, dem Graben und dem Wall erweitert. Haus Kemnade war über viele Jahrhunderte Sitz der Gerichts- und Patronatsherren von Stiepel. Die Stadt Bochum kaufte 1921 das Haus mit ca. 500 Morgen Land von Baron Ludwig von Berswordt-Wallrabe.

Zu den wichtigsten kunsthistorischen Werken von Haus Kemnade zählen die Renaissancekamine, der Treppenaufgang, die Deckenornamente, die gotische Kapelle und das Syberger Epitaph. Haus Kemnade als Außenstelle des Museums Bochum ist Heimat der Musikinstrumentensammlung Grumbt und der Ostasiatischen Sammlung Erich. Des Weiteren beherbergt Haus Kemnade die Schatzkammer der Sparkasse Bochum und die Gastronomie Burgstuben Haus Kemnade. 

Weitere Informationen:

kem.mgru.net

Information

Region:
VRR
Haus Kemnade
An der Kemnade 10
45527 Hattingen