Ansicht einer dunkelroten Wand im Museum, an der viele Bilder in historischen Rahmen hängen.

Arp Museum Bahnhof Rolandseck, Remagen

Ein Ort für berühmte Künstler aus der ganzen Welt.

Arp Museum Bahnhof Rolandseck, Remagen
Foto: Arp Museum Bahnhof Rolandseck in Remagen, Foto: Ulrich Pfeuffer/ GDKE

Der Bahnhof Rolandseck, das klassizistische Juwel aus der Mitte des 19. Jahrhunderts bei Remagen, ist seit Jahrzehnten Ort für berühmte Künstler aus der ganzen Welt. Musiker wie Martha Argerich, Stefan Askenase oder die Menuhins, bildende Künstler wie Hans Arp, Oskar Kokoschka oder Günther Uecker, Schriftsteller und Dichter wie Martin Walser, darstellende Künstler wie Marcel Marceau und Clown Dimitri standen im Zentrum spannender Aufführungen und Feste.

1973 gründete das Land Rheinland-Pfalz die "Stiftung Bahnhof Rolandseck", die das Bahnhofsgebäude erwarb, die finanziellen Lasten für den Unterhalt und den Betrieb der Kultureinrichtung übernahm und damit die Zukunft des Bahnhofs auf ein solides Fundament stellte. Dem alten Bahnhof schließt sich der seit 2007 fertig gestellte Neubau des weltberühmten New Yorker Architekten Richard Meier an. Burgartig erhebt er sich auf den Felsen hinter dem alten Bahnhof. Man erreicht ihn über mehrere Tunnelanlagen, die sich in den Berg hineinwinden, um dann den Besucher über einen 40m hohen Aufzugsschacht in die lichtdurchfluteten Räume zu transportieren. 

Hier wird nun das Werk von Hans Arp und seiner Frau Sophie Taeuber-Arp dauerhaft gezeigt. Und es tritt in einen spannenden Dialog mit der Künstlergeneration nach 1945: Michael Craig-Martin, Barbara Trautmann, Yvonne Fehling und Jennie Peitz haben sich und ihre Werke hier versammelt, um von der Bedeutung Arps für unsere Zeit, unsere Kunst und unsere Künstler zu erzählen. Das Arp Museum Bahnhof Rolandseck wird von der Landes-Stiftung Arp Museum Bahnhof Rolandseck mit Sitz in Remagen-Rolandseck betrieben.

Bis zum 1. Juni 2020 zeigt das Arp Museum eine Ausstellung, die sich den vier Elementen – Erde, Feuer, Wasser und Luft – widmet. 42 Gemälde aus der Sammlung „Rau für UNICEF“ werden zusammen mit 20 preisgekrönten Reportage-Fotografien aus dem UNICEF-Wettbewerb „Foto des Jahres“ gezeigt. Die Gemälde aus der Sammlung reflektieren vom Mittelalter bis zur Gegenwart auf unterschiedliche Weise das Sujet der Natur. Im spannenden sowie kritischen Dialog zwischen Malerei und Fotografie werden die Schönheit, das Flüchtige, Erhabene, Bedrohliche und Vergängliche der Natur verhandelt.

Weitere Informationen:
www.arpmuseum.org

Anfahrt:
Mit der RB 26 aus Richtung Köln Hbf bis Haltestelle Rolandseck.

Information

Region:
VRS
Arp Museum Bahnhof Rolandseck
Hans-Arp-Allee 1
53424 Remagen