Videoarchiv 05. Even better than the real thing – Das Objekt in der frühen Videokunst

27.06.2019

Die Ausstellung zeigt bis zum Januar 2019 verschiedene Versuche auf, wie Künstler*innen die technischen Möglichkeiten auslosen, Objekte in ihrer Zeiträumlichkeit zu messen, festzuhalten und zu verändern.

Videoarchiv 05. Even better than the real thing – Das Objekt in der frühen Videokunst
Foto: Jacques-Louis Nyst

Schon mit dem Beginn der Videokunst wurden unterschiedliche Objekte gesucht oder gefunden, um sie vor und mittels der Kamera zu beschreiben, zu untersuchen oder mit ihnen zu interagieren. Mal geht es hierbei um das Verhältnis zwischen Subjekt und Objekt, mal um das Verhältnis zwischen Kunst- und Gebrauchsgegenständen. So sagte John Baldessari über Folding Hat, eine Videoarbeit, die er 1970-71 für die inzwischen legendäre Düsseldorfer Videogalerie des Kameramanns und Galeristen Gerry Schum produzierte: „Ich dachte an Flüchtigkeit, Veränderbarkeit, Mode und daran, dass die Unterscheidung zwischen einem Gebrauchsgegenstand und einem Kunstobjekt eine Frage der Intention ist.“ In jedem Fall reizten viele Künstler*innen die technischen Möglichkeiten, Objekte in ihrer Zeiträumlichkeit ermessen, festhalten, aber auch verändern und mit anderen Dingen und Gedanken verknüpfen zu können. So wurde von den Pionier*innen der Videokunst das videografische Readymade geboren.

Eintritt:

Ab 3€

Anfahrt:

Mit dem Bus 11, 21 oder 31 bis Aachen-Ludwig Forum

Weitere Infos:

Zur Website von "Videoarchiv 05. Even better than the real thing"

Information

Region:
AVV
Ludwig Forum
Jülicher Straße 97–109
52070 Aachen