Eine Grafik von verschiedenen Verkehrsmitteln und Datenträgern, die in der Mitte mit einem Menschen verbunden sind.
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Foto: MaaS NRW

MaaS NRW: Die Zukunft der Mobilität startet heute

Digitalisierte, vernetzte und nahtlose Mobilität für die Menschen schaffen – das steckt hinter Mobility-as-a-Service. So zeigt sich MaaS NRW bereits im Alltag.

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Diese 16 Projekte sind Bestandteil von MaaS 1.0

Das Ministerium für Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen hat 16 Fokusprojekte in zwei Kategorien identifiziert, die innovative und nahtlose Mobilität schon heute erlebbar machen. Bei der Auswahl der Projekte wurden Skalierungs-, Vernetzungs- und Kooperationspotenziale sowie Alleinstellungsmerkmale als Kriterien herangezogen.

Regionale Leuchtturmprojekte

movA bündelt die Mobilitätsangebote in Aachen und der StädteRegion in einer App. Über die Anwendung der ASEAG können Kund*innen nicht nur auf Fahrplanauskunft und Ticketkauf für den ÖPNV zugreifen, sondern auch (E-)Autos, E-Scooter und E-Bikes leihen. Die Buchung des regionalen On-Demand-Dienstes NetLiner sowie von Taxis ist ebenfalls über die movA-App möglich.

 

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Als klassische Mobilitätsapp liefert die fahrtwind-App der Verkehrsgesellschaft Kreis Unna (VKU) Fahrplanauskünfte für Bus und Bahn im Kreis Unna. Darüber hinaus sind Standorte von Carsharing-Diensten sowie Angebote für den Radverkehr integriert. Besonderer Pluspunkt der App ist die umfangreiche Navigation für Menschen mit visuellen Beeinträchtigungen.

 

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In Mettmann führt der Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR) ein Pilotprojekt zur Auslastungserfassung von P+R-Anlagen durch: Verschiedene Messsysteme sollen Echtzeitinformationen dazu liefern, ob noch freie Stellplätze verfügbar sind.

 

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Das vom Land Nordrhein-Westfalen mit rund 2,23 Mio. Euro geförderte Projekt easyConnect schafft die Grundlagen für Mobilität über Tarif- und Landesgrenzen hinaus. Dazu setzt der AVV mit einer Vielzahl von Projektpartnern ein ID-basiertes Ticketing-System zwischen Aachen und Maastricht als Pilotversuch um.

 

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Fünf E-Busse fahren seit Anfang 2020 als „Altstadtstromer“ fast gänzlich autonom durch Monheim am Rhein. Die Flotte dient als Zubringer aus der Altstadt zu den klassischen Hauptbuslinien und ergänzt so den ÖPNV.

 

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Ohne festen Fahrplan ist Limo in Lage unterwegs. Das On-Demand-Angebot von Lippe mobil bedient 130 Haltestellen im Stadtgebiet und den Ortsteilen und fährt nach den Fahrtwünschen der Kund*innen. Dank der Integration der Limo-Fahrten in die Landes-Auskunftssysteme lassen sich Informationen über Limo in ÖPNV-Apps landesweit abrufen.

 

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Systemische Projekte

Die mobil.nrw-App ist die optimale Begleiterin für mobile Menschen in Nordrhein-Westfalen. Schon heute können Nutzer*innen Tickets für alle Tarife in NRW kaufen, inklusive dem neuen luftlinienbasierten eTarif „eezy NRW“ mit landesweit nutzbarer Check-in/Check-out-Funktion, die Fahrplanauskunft auf Basis der Landes-Auskunftssysteme für ganz NRW in Echtzeit nutzen oder sich darüber informieren, wie sie Radverkehr und ÖPNV kombinieren können. Schritt für Schritt soll die mobil.nrw-App zu einer umfassenden multimodalen Mobilitätsapp ausgebaut werden. Damit das erfolgreich funktioniert, wird im Rahmen von MaaS NRW zukünftig eine noch engere Verzahnung der nordrhein-westfälischen Daten- und Systemlandschaft angestrebt.

 

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Seit dem 1. Dezember 2021 ist eezy.nrw, der neue landesweite digitale eTarif, verfügbar. Dabei benötigen Fahrgäste keine Ticket- oder Tarifkenntnisse mehr, sondern steigen einfach ein und fahren los. Streckenerfassung und Preisabrechnung nach Luftlinie laufen automatisch über eine App, z. B. die mobil.nrw-App, mit der man sich bei Fahrtbeginn ein- und bei Fahrtende auscheckt. Das Land Nordrhein-Westfalen unterstützt das Vorhaben bis 2031 mit insgesamt 100 Mio. Euro.

 

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Ein landesweites Check-in/Be-out-System, kurz CiBo, soll den ÖPNV intuitiv nutzbar machen – ganz nach dem Motto „Einsteigen. Fahren. Bezahlen.“ Somit bildet das CiBo NRW-System die technische Grundlage für die landesweite Nutzung des eTarifs.

 

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Um den ÖPNV enger mit dem Radverkehr zu verknüpfen, bietet DeinRadschloss moderne Abstellanlagen in direkter Nähe zu Haltestellen und Bahnhöfen an. Dort können Nutzer*innen ihre Räder geschützt vor Witterungseinflüssen, Diebstahl und Vandalismus unterbringen. Bisher gibt es DeinRadschloss-Stationen in 18 Städten im VRR, das Projekt soll in Zukunft in weiteren Regionen ausgerollt werden. Das System ist skalierbar und intern mit den landesweiten Auskunftssystemen des ÖPNV verzahnt.

 

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Die Grundlage und den technischen Kern für MaaS NRW stellt ein noch zu schaffender landesweiter, neutraler Mobilitätsdatenzugang für NRW dar, der die Bündelung der Mobilitätsdaten aus den bestehenden ÖPNV-Systemen, den Daten des Gelegenheitsverkehrs und der Neuen Mobilität, wie z. B. Sharing-Angeboten oder Taxis, unterstützt, sowie mit weiteren Mobilitätsdaten der Nahmobilität und des Individualverkehrs integriert. Dadurch wird die Entwicklung innovativer, vernetzter und nahtloser Mobilitätsdienstleistungen bestärkt.

Mit DELFI, der durchgängigen elektronischen Fahrgastinformation, soll eine einheitliche Routenberechnung im länderübergreifenden ÖPNV ermöglicht werden. Dafür setzt DELFI als Kooperationsnetzwerk aller Bundesländer den technologischen und organisatorischen Rahmen. Wesentliche Handlungsfelder sind u. a. die Bereitstellung von Echtzeitdaten sowie von Fahrpreis- und Tarifinformationen. Über die vom Land finanzierten DELFI-Systeme werden zudem bundesweite Datenbereitstellungen in Richtung Nationalen Zugangspunkt (NAP) sichergestellt.

 

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Im Mobility Data Space erhalten Nutzer*innen gleichberechtigt und transparent Zugang zu Daten, um damit die Mobilität von morgen mitzugestalten. Die Verknüpfung von Daten birgt großes Potenzial für moderne Angebote. Ab dem 1. Januar 2022 wird NRW als erstes Bundesland Gesellschafter des MDS.

 

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Die Idee hinter standardisierten Produkt- und Kontrollmodulen (PKM) ist, dass die bekannten Tarifmodelle in den Verbünden erhalten bleiben und gleichzeitig digital einheitliche Datenstrukturen geschaffen werden. Das Land Nordrhein-Westfalen fördert dieses wichtige ÖPNV-Digitalisierungsvorhaben mit rund 1,3 Mio. Euro und sorgt damit für eine möglichst einheitliche digitale Abbildung der Tarife.

 

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Damit Fahrgäste grenzüberschreitende, nahtlose Reisen mit dem Verkehrsmittel ihrer Wahl gestalten können, ist es wichtig, dass vorhandene Systeme weiter miteinander verbunden und Insellösungen vermieden werden. Ein vom Kompetenzcenter Digitalisierung (KCD) entwickelter Standardisierungsleitfaden soll zukünftig als Orientierungshilfe für die vorhandenen Standards und Systeme in der Branche dienen. Der Standardisierungsleitfaden basiert auf den Ergebnissen der bundesweiten Initiative Digitale Vernetzung im ÖPV, in die sich Nordrhein-Westfalen aktiv einbringt.

Das Projekt SEVAS digitalisiert Lkw-relevante Daten für die Routenwahl von Schwerlastverkehren. Dabei werden unter anderem Vorrangrouten, Durchfahrtsverbote und Gewichtsbegrenzungen berücksichtigt.

 

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