Ein jüngerer und ein älterer Mann wandern im Sommer von rechts nach links über eine hügelige Graslandschaft.

Auf der Klosterrunde von Heimbach

Highlight der Tour: Das Kloster Mariawald. Beeindruckend ist nicht nur die gigantische Klostermauer und die Gaststätte. Die Kirche des Klosters kann besichtigt werden, das Innere ist klösterlich schlicht gehalten. Das ehemalige Trappistenkloster (Wahlspruch: „Euer Licht soll leuchten“) wurde 2018 aufgelöst, seitdem leben hier keine Mönche mehr.

Auf der Klosterrunde von Heimbach
© Nationalpark Eifel / D. Ketz

Einkehrmöglichkeit

Am Start und Ziel in Heimbach gibt es reichlich Cafés und Restaurants. Nach dem Aufstieg aus dem Rurtal empfiehlt sich unbedingt eine Einkehr in der Selbstbedienungsgaststätte des Klosters Mariawald. Spezialität ist die Mariawälder Erbsensuppe (mit und ohne Wurst), die man auch in der Konservendose mitnehmen kann. Außerdem werden köstliche Trappistenbiere angeboten.

Beschreibung der Wandertour

Wir starten in Heimbach am Wanderbahnhof des Jahres 2011, ausgezeichnet von mobil.nrw. Im dort eingerichteten Nationalpark-Tor kann man sich über den 2004 auf einer Fläche von 10.800 Hektar gegründeten Nationalpark Eifel und die regionalen Wanderwege informieren. Die kleine Ausstellung beinhaltet ein begehbares Hörspiel durch ein Waldlabyrinth und ist einen Besuch wert.

Vom Bahnhof aus umrunden wir den Kreisverkehr und gehen auf dem Fußweg an der Rur ohne „h“ entlang in Richtung Stadt. Nach circa 400 Metern verlassen wir die Hauptstraße vor der scharfen Linkskurve und gehen auf dem schmalen Fußweg rechter Hand weiter. Am Kinderspielplatz können wir erstmals an der Fußgängerbrücke die Markierung „49“ unserer Klosterrunde entdecken. Wir lassen einen Kinderspielplatz hinter uns und schlendern weiter an der Rur entlang, unterhalb der mächtigen Burg Hengebach. Nach einem kurzen Stück auf einer asphaltierten Straße wandern wir scharf links hinauf in den Wald, immer der „49“ hinterher.


Gemächlich gewinnen wir an Höhe, überqueren eine Straße und wandern immer weiter hinaus aus dem Rurtal, hinauf zum Kloster „Mariawald“. Schon bald sehen wir in regelmäßigen Abständen die gemauerten Stationen eines Kreuzweges. Wir überqueren noch einmal die Landstraße und gehen dann an einer weißen Mauer entlang, die kein Ende zu nehmen scheint. Schließlich wenden wir uns links und betreten das Klostergelände (siehe Einkehr und Highlight). Über den Parkplatz führt uns der Weg weiter bergan. Wenn wir einen Blick zurückwerfen, bieten sich uns sehr schöne Ausblicke auf das Kloster, die Rureifel und sogar bis in die Rheinebene hinein. Auf reizvollen Pfaden wandern wir den Herbstbach entlang Richtung Rurtal. Am Staubecken gehen wir scharf links bis zum historischen Kraftwerk am Ufer des Stausees. Wir überqueren die gestaute Rur und gehen oberhalb des Campingplatzes vorbei.


Schon bald können wir direkt am Uferrand des Staubeckens wandern. Wir laufen auf einem großartigen Wanderweg, teilweise auf einem hölzernen Steg – sehr naturnah und wunderbar romantisch. Unterhalb des Kurparks nähern wir uns wieder der Innenstadt von Heimbach und überqueren per Fußbrücke ein weiteres Mal die Rur. Nun erreichen wir wieder den Kinderspielplatz unterhalb der Burg und wandern links am Uferweg entlang bis zum Kreisverkehr am Bahnhof, unserem Start- und Zielpunkt.


Familien-Variante

Familien mit älteren Kindern (ab ungefähr zehn Jahren) können die komplette Strecke wandern. Eine Abkürzung ist nicht möglich.

Region:
Eifel
Strecke:
9,0 km
Dauer:
4 Stunden
Schwierigkeitsgrad:
mittel
Wegemarkierung:
Durchgehend markiert mit der Zahl 49

Höhenprofil

Heimbach Bahnhof
An der Laag 3
52396 Heimbach