Durch die Rureifel

Highlight der Tour: Heimbach. Die Hofräume, der Wehrgang und der Burgfried der Burg Hengebach sind ganzjährig kostenlos zugänglich. Drei Ausstellungen, die sich alle unterschiedlichen Naturthemen widmen, können Sie in Heimbach besuchen. Direkt am Weg liegt das Wasser-Info-Zentrum, die Natur-Erlebnisausstellung im Haus des Gastes (im Kurpark) und die Ausstellung "Waldgeheimnisse" im Nationalpark-Tor Heimbach (im Bahnhof) am Tourenendpunkt.

Durch die Rureifel
Foto: Pension Haus Diefenbach/www.haus-diefenbach.de

Einkehrmöglichkeiten

In Hausen gibt es mehrere Einkehrmöglichkeiten. Ich persönlich kenne "Haus Rurtal", wo man schön Karten spielen kann, beschrieben in dem Buch "Andracks gesammelte Wanderabenteuer".
 

Beschreibung der Wandertour

Berge und Wasser gehen in der Rureifel eine gelungene Verbindung ein und lassen Wanderherzen höherschlagen. Diese Tour führt zwischen Abenden und Heimbach an der schönen Rur entlang.

In Abenden gehen wir rechts neben den Gleisen der Rurtalbahn in Richtung Süden los. Wir können uns bis kurz vor Heimbach an dem schwarzen Pfeil des Eifelhauptwanderwegs 4 und an den gelb-blauen Schildern der Buntsandsteinroute orientieren. Nach einigen hundert Metern geht es rechts hoch in den Wald, später an einem kleinen Bachtal wieder hinunter zur Rur. An einer kleinen Schutzhütte geht es weiter geradeaus, bis wir schließlich die ersten Häuser von Blens erreichen. Dort gehen wir rechts und direkt wieder links, den Schildern Richtung Heimbach folgend.

An einem Hubertuskreuz geht es geradeaus, auf einem verwunschenen schmalen Pfad am Feld entlang, schließlich in einem Wald bergab. Achtung: Unser Weg führt vor dem nächsten kleinen Bach links hinunter.

Wir erreichen wieder die Talsohle und gehen links in Richtung Hausen. Am Campingplatz vorbei geht es über die Rurbrücke, die Gleise und dann hinauf zur Burg Hausen. Kleiner Kalauer: Bitte die Burg Hausen nicht mit der Drittligastadt Burghausen in Bayern verwechseln.

Im Ort geht es an der Kirche links an Fachwerkhäusern vorbei bergan, dann scharf rechts auf einem schmalen Pfad zwischen Häusern und einem Gartenzwerg weiter. Einige Zeit gehen wir durch ein Wohngebiet, später verläuft der Weg über eine Wiese, bis wir eine weitere Schutzhütte erreichen. Dort bitte links in Richtung Heimbach wandern.

Auf den nächsten gut zwei Kilometern gehen wir immer leicht bergan, der Weg kurvt in Kehren den Berg hinauf. Wir erreichen schließlich den Bergrücken und gehen auf gleicher Höhe weiter, bis wir zu einer Kreuzung mit fünf Wegen gelangen. Dort nehmen wir nicht mehr die markierten Wege und folgen nicht dem Schild nach Heimbach, sondern gehen den Waldweg rechts an der grünen Bank hinunter. Dieser Weg führt einen guten Kilometer entlang eines abfallenden Bergsporns. Wir erreichen eine Schutzhütte und eine Aussichtsplattform mit zwei Bänken mit fantastischem Blick über Heimbach und seine Burg. Wir folgen dem Weg weiter, der nun auf der anderen Seite des Bergsporns verläuft. Nach einigen hundert Metern geht rechter Hand ein schmaler Pfad bergab, der an einem Fahrradverbotsschild zu erkennen ist. Diesen tollen Pfad in Kehren bergab gehen, bis es am Friedhof asphaltiert wird. Am Wasser-Info-Zentrum Eifel vorbei geht es zur Hauptstraße an der Rur. Dort rechts weitergehen und nach dreihundert Metern ist der Bahnhof erreicht.


Weiteres Highlight der Tour

Die Rur. Sie entspringt im Hohen Venn, hinter Heinsberg wird sie zur holländischen Roer und mündet nach 170 Kilometern in Roermond in die Maas.

Region:
Eifel
Strecke:
12,5 km (Höhenunterschied: 340 m)
Dauer:
3 Stunden
Schwierigkeitsgrad:
leicht
Wegemarkierung:
„schwarzer Pfeil" (Eifelhauptwanderweg) und „gelb-blaue Schilder" (Buntsandsteinweg)

Höhenprofil

Nideggen, Abenden Bahnhof
Rurweg
52385 Nideggen