Eine Collage aus verschiedenen Sehenswürdigkeiten aus NRW und mehreren Wanderleuten.

Eifel to go

Für alte Burgen und Gemäuer sind wir immer zu haben. So ist die Laufenburg wortwörtlicher Höhepunkt der Wanderung um Langerwehe. Im Biergarten der Burg gibt es leckeren selbstgemachten Brombeerwein, der uns den folgenden Abstieg unerwartet beschwingt bewältigen lässt.

Eifel to go
© Didgeman / pixabay

Beschreibung der Wandertour

Aber zunächst an den Start: Am Bahnhofsplatz in Langerwehe, auf der Südseite, von Aachen kommend, gehen wir rechts parallel zu den Gleisen und biegen links in den Feldweg ein, der uns schöne Blicke auf Gärten gewährt. Nach einem Linksknick stoßen wir auf die Hülsenbergstraße, dort bitte rechts. Jetzt heißt es Augen auf, um den kleinen Fußpfad nicht zu verpassen, der nach links in den Wald führt. Auf einem kleinen Hügel an der alten Römerstraße steht die Hülsenbergkapelle. Ein zweites Jawort können wir uns hier nicht geben, der Bau ist echt winzig. Zurück auf der Straße passieren wir wenig später Gut Kammerbusch und biegen halblinks in den Wald und den gleichnamigen Landschaftsgarten ab. Gut vorstellbar, wie hier die vornehmen Damen und Herren vorbei an Statuen und kleinen romantischen Teichen lustwandelten.

Laufend zur Laufenburg


Am Waldemar-Turm wählen wir an der Gabelung den rechten Abzweig. Der Weg wird gesäumt von diversen Denkmälern der Kaiserzeit. Wir passieren einen kleinen Teich mit einer Skulptur in der Mitte und den Lulu-Turm. In Wasser nähe kann Marcus wunderbar Singvögel beobachten. Nun stoßen wir auf den Ortsteil Heistern, den wir halb durchqueren. Wir biegen links in die Wenauer Straße und dann wieder links in die Pützgasse ab. In der Linkskurve tauchen wir über einen unscheinbaren Fußpfad nach rechts in den Wald ein. Einem kurvigen kleinen Weg folgen wir, bis wir an der Landstraße ankommen. An der Schönthaler Straße biegen wir links ab. Nach kurzer Zeit weist uns ein Schild den Weg zur Laufenburg. Durch dichten Wald geht es zum Orchelsweiher, den wir halb umrunden. Am nächsten Abzweig links, und schon befinden wir uns auf dem Anstieg zur Burg. Bald können wir die trutzigen Türme zur linken Hand erkennen.
 

Fruchtiger Einkehrschwung


Im Biergarten legen wir eine Pause bei selbstgemachtem Brombeerwein ein. Noch fröhlicher als sonst, geradezu etwas albern, geht es den schmalen Fußpfad hinter der Burg hinunter. Auf einem Holzsteg überqueren wir einen Bachlauf. Wir erreichen einen breiten Forstweg, auf den wir nach rechts abbiegen. Dieser führt uns zunächst durch schönen, schattigen Laubwald und später an sanft gewellten Hügeln vorbei Richtung Langerwehe. Immer geradeaus, bis der Weg eine Linkskurve beschreibt. An der nächsten Kreuzung biegen wir rechts ab und über Wiesen geht es hügelabwärts. Wir überqueren einen Bachlauf und befinden uns wieder in Langerwehe. Auf der Schönthaler Straße wenden wir uns erst links, dann rechts und folgen dem Weg, der hinaufführt zum Schützenverein. Vorbei an einer Sportanlage, biegen wir auf der Straße Rymelsberg rechts ab. Wir sehen vor uns die kleine gotische Kirche, deren Ursprung bis ins 12. Jahrhundert reicht. Schließlich kommen wir nach elf Kilometern Wanderglück wieder zum Bahnhof Langerwehe.
 

Nicht verpassen!

Die Laufenburg aus dem 12. Jahrhundert erhebt sich stolz auf einem Hügel. In der Burg befindet sich eine Gaststätte, ein Abstecher lohnt sich. Der Landschaftsgarten Kammerbusch wurde ab 1851 angelegt. Die Wege werden von Skulpturen der Kaiserzeit gesäumt. Zierbauten, wie die Hülsenbergkapelle und Türme, bieten den Wandernden viel Abwechslung.
 

Wichtige Info:

Das Restaurant auf der Laufenburg ist von 12-14 Uhr geöffnet, die Außenterrasse auch länger.

Region:
Eifel
Strecke:
11,4 km (Höhenunterschied: 215 m)
Dauer:
3,5 Stunden
Schwierigkeitsgrad:
mittel
Wegemarkierung:
keine

Höhenprofil

Bahnhof Langerwehe

52379 Langerwehe