Eine Collage aus verschiedenen Sehenswürdigkeiten aus NRW und mehreren Wanderleuten.

Rund um die Durbeke

Highlight der Tour: Der Viadukt. In und um Altenbeken herum wird alles überstrahlt von dem Viadukt. Die gewagte Konstruktion ist mit 482 Metern Länge ein imposantes Bauwerk – und schon ganz schön alt. 1853 wurde sie von König Friedrich Wilhelm IV. persönlich eingeweiht, von dem die schönen Worte überliefert sind: „Ich habe geglaubt, eine goldene Brücke vorzufinden, weil so schrecklich viele Taler verbraucht worden sind.“ Nachts wird der Viadukt stimmungsvoll illuminiert. Der ganze Ort steht dermaßen im Schatten des Viadukts, dass schon die Umbenennung von Altenbeken in Viadukthausen erwogen wurde.

Rund um die Durbeke
Foto: Gemeinde Altenbeken

Einkehrmöglichkeit

Auf der Wandertour selbst gibt es keine Einkehrmöglichkeit, bitte Rucksackverpflegung mitnehmen. In Altenbeken kann man in der Pizzeria da Gloria eine knusprige Pizza oder im Café Mertens ein belegtes Brötchen essen. Außerdem gibt es noch die Museumsstube.
 

Beschreibung der Wandertour

Vom Bahnhof gehen wir 200 Meter die Bahnhofsstraße Richtung Altenbeken hinunter. Dann biegen wir rechts in die Ortwaldstraße und gehen diese bis zum Ende. Wir wandern auf dieser Straße schon genau in Blickrichtung zum weltberühmten Viadukt von Altenbeken – Vorfreude ist die schönste Freude. Am Ende der Straße gehen wir gerade aus (am „Kein-„Winterdienst“-Schild vor bei) weiter. Wir sind jetzt schon auf dem Viadukt-Wanderweg von Altenbeken. Der schmale Pfad verläuft an einem Bach, das ist der Mühlenbach. Am Ende des Weges geht es rechts steil hinauf, über Treppen und einen schmalen Pfad bis zu einer asphaltierten Fahrstraße. Hier gehen wir links, unterqueren die Bahnlinie und wandern leicht rechts hinauf weiter.

Dann gehen wir mit der Viaduktwegmarkierung links auf einem wunderbaren Pfad oberhalb der Bahnlinie zu einer Aussichtsterrasse auf den Viadukt, das ist ganz großes Kino. Weiter geht es auf dem Pfad, bis wir an der asphaltierten Straße links nach oben gehen müssen. Wir folgen weiter den Markierungen einen Wiesenweg hinab, an den Stufen scharf links, die Fahrstraße eine Weile bergan und dann hinunter auf einen sehr schönen Wiesen weg an Koppeln vorbei in das Tal der Durbeke. An einem Wanderparkplatz wechseln wir die Bachseite und gehen nun an der rechten Seite des Baches entlang. Der Weg ist leicht ansteigend und wir kommen an eine Wegkreuzung. Dort verlassen wir den Viaduktweg und gehen rechts weiter auf dem mit A3 bezeichneten Forstweg.
 

Gemächlich steigt der Weg für eine halbe Stunde an. Wir gehen immer geradeaus, auch wenn die Markierungen etwas spärlich werden. Wenn man dem Forstweg nach oben folgt, macht man nichts falsch. Auf der Höhe angekommen, gehen wir weiter auf einer asphaltierten Forststraße, die von rechts kommt, geradeaus. Wir erreichen eine Wegspinne und gehen weiter geradeaus. Unsere Markierung heißt nun A5 und auf dem spitz zulaufenden Wegweiser lesen wir, dass wir uns nun auf dem Stadtweg beenden und es bis Messerkerl noch 3 km sind. Wir gehen ungefähr 15 Min. auf dem Stadtweg und biegen dann an der nächsten Abbiegung mit dem A5 nach rechts ab, bevor wir dem Kerl mit dem Messer begegnen. Aber der tut nix!
 

Es geht nun circa eine halbe Stunde auf weit geschwungenen Wegen hinab in das Tal der Durbeke. Dort gehen wir links auf den Durbeke-Weg, der für das Eggegebirgepfeilspitz zu laufende Wegweiser zeigt uns den Weg nach Kempen. An der nächsten Möglichkeit biegen wir rechts ab mit dem weißen D auf schwarzem Grund und überqueren den Fluss. Der Forstweg schlängelt sich nun hoch in einem Seitental der Durbeke, wir gelangen aber schnell auf die Höhe, wo wir an Koppeln vorbeiwandern. An der nächsten großen Wegkreuzung gehen wir rechts mit der Markierung A2 und es geht noch einmal leicht bergan. Wir erreichen eine Art Versammlungsgsäche im Wald, den „Lichter Platz“. Der heißt wahrscheinlich so, weil er sehr licht ist, im Sinne von Lichtung, denn eine Laterne oder Scheinwerfer konnte ich nicht erkennen.
 

Am lichten Platz gehen wir rechts, der Wegweiser zeigt den Weg nach Altenbeken und dieser Weg ist ein Zuweg zum Viaduktweg. Es geht eine Weile südlich, der Weg wird schmaler und schließlich treten wir aus dem Wald und gehen weiter auf einem asphaltierten Feldweg. Wenn wir den durch Wiesen links und rechts nach unten gehen, haben wir schnell schöne Ausblicke auf Altenbeken zur linken Seite. Wenn man genau hinschaut, kann man sogar den alten Lokschuppen von Altenbeken mit der Drehscheibe für die Dampflokomotiven sehen. Nach einer kleinen Schonung linker Hand biegen wir links in einen breiten Wiesenweg ein, wir halten uns richtungsmäßig an die Windräder vor uns. Diesen Weg gehen wir kurz bergab und stoßen wieder auf den Viaduktweg, den wir rechts gehen. Immer wieder sehen wir nun das Wahrzeichen von Altenbeken, den Viadukt. Es ist eigentlich schöner, denke ich, auf diesen Wegen rund um Altenbeken die Ausblicke auf den Viadukt zu genießen, als in der Bahn sitzend den Viadukt zu überqueren, denn da kann man ja nicht sehen, was unter einem ist …
 

Wir gelangen an die asphaltierte Fahrstraße und gehen nun, den Viaduktweg verlassend, links diese Straße Richtung Altenbeken hinab. Wir unterqueren die Eisenbahntrasse und vor dem Ortsschild von Altenbeken geht es rechts hinunter auf unseren Zuweg des Viaduktwegs. Dort dann wieder an der Beke entlang und durch die Ortwaldstraße und Bahnhofstraße zum Bahnhof von Altenbeken.

Region:
Ostwestfalen
Strecke:
18,2 km (Höhenunterschied: 339 m)
Dauer:
5 Stunden
Schwierigkeitsgrad:
schwer
Wegemarkierung:
„Viaduktweg-Markierung", „A3", „A5", „A2"
Bahnhof Altenbeken

33184 Altenbeken