Mit Olympia und Paralympics NRW bewegen

Bereit für dein Ja!

Du bist lieber mittendrin statt vor der Glotze? Wenn NRW Olympialand wird, sind Spitzensport und Medaillenfieber um die Ecke – so nah, dass du einfach mit Bus und Bahn in die Arena fahren kannst. Was du tun kannst, damit das wahr wird? Einfach mit JA stimmen. Unsere Busse und Bahnen machen sich fit für Olympia in KölnRheinRuhr. Mach mit!

Lasset die Spiele in NRW beginnen! 

Die Region Rhein-Ruhr mit Köln als Leading City will sich um die Olympischen und Paralympischen Spiele in den Jahren 2036, 2040 oder 2044 bewerben. 17 potenzielle Städte könnten zum Austragungsort werden, darunter Aachen, Düsseldorf, Wuppertal, Pulheim, Recklinghausen und viele mehr. Das Ziel: die kompaktesten, nachhaltigsten und spektakulärsten Spiele. Und jetzt bist du gefragt. Denn moderne, nachhaltige Spiele kann es nur mit und nicht gegen den Willen der Menschen im Land geben.

Deine Stimme zählt

17 Städte, über 4 Millionen Wahlberechtigte – eine gemeinsame Entscheidung: In den beteiligten Kommunen können Bürger*innen ab 16 Jahren bis zum 19. April 2026 per Briefwahl über die Bewerbung um die Olympischen und Paralympischen Spiele abstimmen. Der Entscheid erfolgt über eine Ja-/ Nein-Frage.

Alle Infos zur Olympiabewerbung

Öffilympia – das verbindet Olympia mit ÖPNV 

Der Öffentliche Nahverkehr steht für Verbindung, Bewegung und Gemeinschaft – genau das, was Olympia ausmacht. Städte, Vereine, Menschen aus der ganzen Region bringen ihre Ideen und Energie im Team ein. Bei den Events entsteht eine Stimmung, die unter die Haut geht und für ein Miteinander, gemeinsame Freude und echten Zusammenhalt sorgt. KölnRheinRuhr ist die Heimat für Menschen aus über 180 Herkunftsländern – Offenheit, Gastfreundschaft und Vielfalt zeichnen die Region aus. Ein herzliches Zuhause also für Athlet*innen und Gäste.

Info

Von vernetzt zu vernetzter

Wusstest du, dass rund 95 % der Athlet*innen ihre Wettkampfstätte in unter einer Stunde erreichen? Das ist kompakter als Paris 2024. Die Region Rhein-Ruhr ist hervorragend angebunden – mit vier internationalen Flughäfen, dem weltweit größten Binnenhafen sowie einem dichten Straßen- und Schienennetz. Durch die olympischen und paralympischen Spiele soll die Infrastruktur weiter gestärkt und ausgebaut werden. Und davon profitierst auch du.

Darum profitiert der ÖPNV von Olympia

Vom Schwimmen zur Leichtathletik zum Basketball: Mit Bus und Bahn fährst du von einem Spitzenevent zum nächsten – bequem, komfortabel und klimaneutral. Olympia bringt Mobilität nach vorne, denn der CO2-Fußabdruck der Spiele soll möglichst gering sein. Die Olympia-Bewerbung strebt klimaneutrale Spiele an. Daher sind effiziente, grüne Anreise- und Logistiklösungen gefragt. Wer klimafreundlich mit Bus und Bahn unterwegs ist, reduziert die Verkehrs- und Emissionslast. Aus diesem Grund ist für die Spiele eine Förderung von ÖPNV und E-Mobilität vorgesehen. Das Plus für dich als Fahrgast: ein besseres Angebot, mehr Servicequalität und Barrierefreiheit. Die geplanten Investitionen in Nahverkehr, Sportstätten, Digitalisierung und Barrierefreiheit verbessern somit die Lebensqualität in der Region langfristig und nachhaltig.

Gute Gründe für dein Ja:

  • Rund 14 Millionen Tickets
    NRW hat viele spektakuläre Sportstätten – hier kommen Millionen Zuschauer*innen zusammen, um besondere Momente zu erleben. Eine einzigartige Gemeinschaft.
  • Impulse für die Zukunft
    Die Olympische und Paralympische Idee stärkt den Sport in NRW durch mehr Sichtbarkeit und Investitionen in die Infrastruktur. Die Spiele sorgen für internationale Aufmerksamkeit und stärken Tourismus und wirtschaftliche Aktivitäten.
  • Langfristig und nachhaltig
    Das Land NRW modernisiert, saniert und baut neu: Sportstätten und Schwimmbäder sind geplant – bei temporären Anlagen wird auf eine nachhaltige Bauweise geachtet, unvermeidbare Emissionen sollen kompensiert werden und die bestehende Infrastruktur genutzt werden.
  • Wichtige Werte
    Mit den Olympischen und Paralympischen Spielen rücken gesellschaftliche Themen wie Barrierefreiheit, Klimaschutz und Teilhabe in den Vordergrund – die Spiele können ein positives Zeichen für internationale Zusammenhalt, Frieden und Inklusion setzen.

So beteiligst du dich

  • Schritt 1: Informieren – mache dich schlau über die Olympiabewerbung.
  • Schritt 2: Weitersagen – unterstütze die Bewerbung und verbreite die Kampagne auf deinen Social-Media-Kanälen.
  • Schritt 3: Teilnehmen – bis zum 19. April 2026 in deiner Kommune abstimmen!

Du hast noch Fragen zur Olympia-Bewerbung?

Welche Auswirkungen hat Olympia auf die nachhaltige Entwicklung der Gastgeber-Region?

Olympische und Paralympische Spiele können in der Rhein-Ruhr-Region als Katalysator für nachhaltige Entwicklungen in vielen Bereichen wirken. Ein zentrales Beispiel ist das Olympische und Paralympische Dorf, das nach den Spielen Lebensraum für rund 10.000 Menschen bieten würde. Gleichzeitig fließen Investitionen in ÖPNV, Sportstätten, Digitalisierung und Barrierefreiheit, die die Lebensqualität in der Region langfristig verbessern. Darüber hinaus sorgen die Spiele für internationale Aufmerksamkeit und setzen Impulse für Tourismus und wirtschaftliche Aktivitäten. Sie fördern den Sport in all seinen Facetten, stärken die Inklusion und das gesellschaftliche Miteinander und bieten die Chance, die Region als innovatives, weltoffenes Zentrum sichtbar zu machen.

Was ist mit dem CO2-Fußabdruck der Spiele?

Die Bewerbung strebt klimaneutrale Spiele an. Dazu gehören:

  • Nutzung bestehender Infrastruktur
  • Förderung von ÖPNV und E-Mobilität
  • Kompensation unvermeidbarer Emissionen
  • Nachhaltige Bauweise bei temporären Anlagen
Ist es nicht zu teuer, Olympische und Paralympische Spiele auszurichten?

Die Bewerbung setzt bewusst auf bestehende Infrastruktur – 100% der benötigten Sportstätten sind bereits vorhanden oder werden temporär ertüchtigt. Das reduziert die Kosten erheblich. Zudem wird auf Nachhaltigkeit und Nachnutzung gesetzt, sodass Investitionen langfristig der Bevölkerung zugutekommen. Die Kosten für die Durchführung der Spiele (das Durchführungsbudget) werden vollständig über Einnahmen durch TV-Rechte, Werbung und IOC-Zuschüsse abgedeckt. Öffentliches Geld würde nur für Sicherheit und medizinische Versorgung eingesetzt. Ein ausgeglichenes Durchführungsbudget ist – unabhängig von der Bewerberstadt – das Mindestziel Olympischer und Paralympischer Spiele in Deutschland.

Olympische und Paralympische Spiele in Deutschland sind eine Investition in die Zukunft mit klaren Finanzierungsmodellen und langfristigem Nutzen für Gesellschaft und Sport.

Welche Sportstätten sind als Austragungsorte vorgesehen?

Das Konzept umfasst rund 40 Sportstätten, darunter beispielsweise die MERKUR SPIEL-ARENA in Düsseldorf, Zeche Zollverein in Essen, BayArena in Leverkusen und viele mehr. Die meisten Sportstätten liegen innerhalb von 40 km bzw. 60 Minuten Fahrtzeit. Viele der Stätten sind als Austragungsorte für nationale und internationale Sportevents erprobt. Eine Übersicht aller Sportstätten findest du hier.

Wann steht fest, ob die Bewerbung erfolgreich ist?

Am 26. September 2026 wird entschieden, ob KölnRheinRuhr als deutscher Kandidat ins Rennen geht. Wann die Spiele 2036, 2040 und 2044 vergeben werden, steht derzeit noch nicht fest.

Was passiert, wenn NRW im innerdeutschen Wettbewerb nicht ausgewählt wird?

Auch ohne Zuschlag bleiben viele Impulse erhalten – z. B. für Stadtentwicklung, Sportförderung und Inklusion. Die Bewerbung allein ist schon ein Motor für positive Veränderung, unabhängig vom Ausgang.

Alle vier Konzepte (Berlin, Hamburg, München und KölnRheinRuhr) haben das Potenzial für eine erfolgreiche Bewerbung beim IOC. Sollte es nicht Rhein-Ruhr sein, dann wird sich NRW voll und ganz hinter die Entscheidung des deutschen Sports unter dem Dach des DOSB und hinter die deutsche Bewerbung stellen.

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